18. Dezember: Internationaler Tag der Migrantinnen und Migranten

Pressemitteilung der Stadt Augsburg

 

Seit 18 Jahren erklären die Vereinten Nationen den 18. Dezember zum internationalen Tag der Migrantinnen und Migranten. In Augsburg leben Menschen aus 170 Ländern. Mehr als 45 Prozent aller Augsburger und Augsburgerinnen haben Zuwanderungsgeschichte. Wie Migrationsreferent Reiner Erben hervorhebt, „ist Augsburg ohne Migration, die zur Geschichte der Stadt gehört, heute nicht mehr vorstellbar. Zuwanderung bereichert Augsburg wirtschaftlich, sozial und kulturell. Unsere gesamte Stadtgesellschaft profitiert von ihr.“

Wie Erben feststellt, nehmen Feindseligkeiten gegenüber Migrantinnen und Migranten jedoch weltweit zu. „Augsburgs Bürgerinnen und Bürger haben dagegen immer wieder gezeigt, dass sie in einer vielfältigen und offenen Stadt leben wollen. Extremistischen, menschenfeindlichen und rassistischen Forderungen haben sie sich immer wieder entgegengestellt. Dies soll am heutigen internationalen Tag der Migrantinnen und Migranten anerkannt werden. Weltweit und auch in unserer Stadt war Solidarität mit diesen Menschen niemals dringlicher“, so der Migrationsreferent.

Für ein gelingendes Miteinander

Ihre Integrationspolitik gestaltet die Friedensstadt Augsburg offen für alle, indem sie Angebote initiiert und mit vielen Partnerinnen und Partnern zusammenarbeitet. Auch unterstützt und strukturiert die Stadt zahlreiche Maßnahmen für ein gelingendes Miteinander. So wird etwa das städtische Integrationskonzept im Dialog mit der Stadtgesellschaft erarbeitet. Auch EU-Fördergelder für Projekte, wie die interkulturelle Öffnung der Verwaltung, werden nach Augsburg geholt. Zudem trägt der Integrationsbeirat dazu bei, das vielfältige Zusammenleben der Stadtgesellschaft zu gestalten.

Mit fast 250.000 Euro jährlich unterstützt die Stadt auch das Zentrum für interkulturelle Beratung Augsburg (zib) in der Wertachstraße. „Damit werden gute Beratungsstrukturen für Migrantinnen und Migranten in unserer Stadt geschaffen“, sagt Reiner Erben.

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