Baumschutz in der Stadt wird verbessert

 

Unsachgemäße Arbeiten im Wurzelraum von Bäumen im öffentlichen Raum verursachen nicht selten solche Schäden, dass die Bäume später gefällt werden müssen. Vor diesem Hintergrund hat das Amt für Grünordnung, Verbraucherschutz und Friedhofswesen gemeinsam mit der unteren Naturschutzbehörde das „Konzept zur Verbesserung des Baumschutzes im urbanen Bereich“ erarbeitet.

Umweltreferent Reiner Erben begrüßt das klare Votum, mit dem der Umweltausschuss das Konzept jetzt verabschiedet hat: „Ich verbinde damit die große Hoffnung, dass Baumschäden durch Arbeiten im öffentlichen Raum durch mehr Wissen künftig deutlich minimiert werden. Denn für viele Bürgerinnen und Bürger ist das Augsburger Stadtgrün und dessen Erhalt ein zentraler Aspekt für hohe Lebensqualität in unsrer Stadt.“

 

Das langfristig und präventiv angelegte Konzept ist in fünf Stufen gegliedert. Dazu zählen Schulung und Sensibilisierung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die bei der Stadt und deren Unternehmen mit Baumfragen befasst sind. Neben der internen Schulung sollen auch Bauträger und Beschäftigte von Ausführungsfirmen mittels Anlaufberatungen sowie einen verbindlichen kommunalen Leitfaden zum Baumschutz für Bauleiter erreicht werden. Ob zusätzlich eine Verschärfung der Baumschutzverordnung für Maßnahmen an Bäumen im öffentlichen Grün erforderlich ist, wird nach einer Kontroll- und Erprobungsphase durch die Verwaltung vom Umweltausschuss entschieden.

Darüber hinaus ist vorgesehen, die untere Naturschutzbehörde im Bereich Baum- und Artenschutz personell zu verstärken, um auch bei der praktischen Baustellenbetreuung im Stadtgebiet präsent zu sein.

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