Neue Winterquartiere für Fledermäuse

Pressemitteilung der Stadt Augsburg

  • Prüfung von 29 Bäumen auf Fledermaus-Höhlen
  • Nach Verschluss nur noch Ausfliegen möglich
  • Fledermaus-Kästen als Alternativen hängen bereits

Am Dienstag, 9. Oktober, wird das Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen Höhlen und Löcher an einzelnen Bäumen im Bereich des Herrenbachs verschließen, damit Fledermäuse bei Maßnahmen an den Bäumen nicht zu Schaden kommen. Die Höhlen können dann zwar noch von den Tieren verlassen werden, ein Einflug ist aber nicht mehr möglich.

In einem externen Gutachten lässt die Stadt Augsburg zurzeit prüfen, welche Bäume entlang des Herrenbachs im Rahmen des Hochwasserschutzes noch zurückgeschnitten oder gefällt werden müssen. Ende Oktober wird das Gutachten vorliegen. Ziel ist es, die Grünanlage am Herrenbach möglichst sensibel weiterzuentwickeln. Einer vorläufigen Aussage der externen Gutachter zufolge sind an 22 Bäumen, die hinsichtlich des Dammes als problematisch eingestuft werden, Maßnahmen erforderlich. Bei weiteren sieben Bäumen zeigten sich im Rahmen der jährlichen Baumkontrolle Auffälligkeiten (z.B. Eschentrieb-Sterben), die ebenfalls Maßnahmen wie Rückschnitt oder Fällung erforderlich machen.

Schon jetzt prüft die Stadt Augsburg, ob sich in diesen Bäumen Fledermäuse befinden. Der Grund: Die Fledermäuse verlassen bei den jetzigen Temperaturen ihre Quartiere und suchen neue auf. Bereits seit Juli wurden zehn neue Fledermaus-Kästen im Bereich des Herrenbachs als Ersatz angebracht. Zehn Großraumquartiere sind zusätzlich bestellt, aber aufgrund langer Lieferzeiten noch nicht aufgehängt.

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