Stadt stellt neues Sammelsystem vor

27 Kilogramm Alttextilien pro Einwohner und Jahr landen in Augsburg im Restmüll und werden verbrannt. Diese Menge will die Stadt nun mit der Neuausrichtung der Alttextilien-Sammlung im Stadtgebiet deutlich reduzieren. Dazu hat der städtische Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb (AWS) die Organisation und Koordination übernommen. Die bisher auf öffentlichem Grund stehenden Sammelcontainer von unterschiedlichen Unternehmen wurden abgezogen und seit Jahresbeginn durch einheitlich gestaltete Behälter des AWS ersetzt.

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Mit der Verwertung der gesammelten Textilien hat der AWS zwei erfahrene und zuverlässige Partner beauftragt, die aktion hoffnung – Hilfe für die Mission GmbH und die Lorenz Wittmann GmbH. Bei der Auswahl der Partner waren Nachhaltigkeitskriterien wie die Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards mitentscheidend. So wird z.B. die Leerung der Container mit modernen und emissionsarmen Fahrzeugen organisiert.

An 300 Standorten, zum Großteil an bereits bestehenden Wertstoffinseln, wurden inzwischen die neuen Behälter aufgestellt. Damit sind sie für alle Augsburger Bürgerinnen und Bürger gut erreichbar. Kleidung die nicht mehr passt oder nicht mehr gefällt, nicht mehr benötigte Haushaltswäsche wie Gardinen, Bettwäsche, Federbetten oder auch Regenschirme und Schuhe, unabhängig vom Gebrauchszustand, sollen verpackt in Säcken, in diesen Sammelcontainern gesammelt anstatt in der Restmülltonne entsorgt werden.

„Je mehr Alttextilien und Schuhe wir sammeln, umso mehr können wir wiederverwenden und recyceln. Zu viele Klamotten werden einfach in die Restmülltonne geworfen. Sie werden dann verbrannt. Indem wir aber sammeln, recyceln und wiederverwenden, betreiben wir aktiv Umweltschutz und leben nachhaltig. Ich bin stolz auf unser
neues System mit hohen ökosozialen Standards“, beschreibt Nachhaltigkeitsreferent Reiner Erben die neue Strategie.

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Der überwiegende Teil der gesammelten Altkleider wird als Secondhand-Ware wiederverwendet. Textilien, die als solche nicht mehr genutzt werden können, werden als Textilfaser - zum Beispiel als Putzlappen - weiterverwertet. Der geringe Restanteil wird zur Energieerzeugung genutzt.

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